| Abteilung: Sozialpädagogische Tagesgruppe |
vom: 14.04.2026 |
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 Gummibärchen liebt wohl jedes Kind. Die kleinen süßen Bärchen schauten wir uns in der Sozialpädagogischen Tagesgruppe einmal genauer an. Mit einem Experiment ganz nach dem Geschmack der Kinder starteten wir, als wir blind die Gummibärchen verkosteten. Können die Kinder nur anhand des Geschmacks die Farbe und Frucht des Gummibärchens erraten? Bei Ananas und Orange lagen jedenfalls alle richtig. Himbeere, Erdbeere und Apfel waren schon schwieriger zu schmecken. Wir erfuhren aus welchen Bestandteilen das Gummibärchen besteht und wie viel Zucker drin steckt. Schon 10 Gummibärchen enthalten circa 12 Gramm Zucker. Das entspricht 4 Zuckerwürfeln. Wenn man bedenkt, dass Grundschulkinder weniger als 15 Zuckerwürfel als gesamte Zuckermenge täglich zu sich nehmen sollten, hat man beim Naschen schon nach einer Hand voll Gummibärchen sein Pensum erreicht. Im zweiten Teil unseres Experimentierens befüllten wir Gläser mit Wasser, Essig, Öl und Salzwasser. In die Gläser legten wir ein paar bunte Gummibärchen. Die Kinder überlegten vorab, was passieren könnte. Alle waren sich einig, dass das mit Wasser gefüllte Glas die Gummibärchen vergrößern würde. Bei Essig und Öl waren sich die Kinder nicht mehr so sicher und tendierten dazu, dass die Süßigkeiten nur minimal größer werden würden. Essig würde zudem die Gummibärchen ungenießbar machen. Wir gaben den Kindern Zeit, die Gläser genauer zu beobachten. Anfangs gab es keine Veränderung. Lediglich die in Salzwasser getränkten Bärchen zeigten eine Vielzahl von Blasen. Farbe und Form blieb in der ersten Stunde unverändert. Nachdem wir unseren Bewegungsdrang im Freien ausgeschöpft hatten, waren wir überrascht, als wir uns nach knapp 2 Stunden die Gläser wieder anschauten. Die Gummibärchen in fast allen Gläsern waren schon größer geworden und bei den Essiggummibärchen begann sich so langsam die Farbe zu lösen. Das Wasser färbte sich bunt.Wir waren gespannt, was nach längerer Zeit noch passieren würde. Am darauffolgenden Nachmittag hatten sich die Gummibärchen ordentlich verändert. Vor allem die Gummibärchen im Wasser waren auf die dreifache Größe angewachsen. Bei den in Essig eingelegten Gummibärchen zeigte sich, dass diese immer mehr an Farbe verloren haben und zunehmend unsichtbar worden. Im weiteren Verlauf zersetzten sich die Gummibärchen immer mehr. Wir besprachen, dass hierfür die Säure im Essig verantwortlich ist. Auch die Konsistenz der Bärchen hatte sich sehr verändert. Wir waren erstaunt, dass sich die Gummibärchen sehr weich und angenehm anfühlten. Einige Kinder erinnerte dies an die Quetschbälle, die zum Stressabbau in jeder Spielabteilung zu finden sind. Mit tollen Eindrücken und einigen Gummibärchen im Bauch beendeten wir unser Experiment nach 3 Tagen. Mal sehen, was wir uns als nächstes genauer anschauen |