Im Straßenverkehr lauern allerhand Gefahren, aber auch Dinge, die sehr interessant sind. Um dies alles etwas näher zu betrachten, hieß das Projekt der ersten Ferienwoche für uns Langenwolmsdorfer Hortis „Augen auf im Straßenverkehr“. Wir begannen jedoch mit etwas völlig anderem. In der letzten Woche vor den Ferien hatte uns ein Schulausflug auf die Waldbühne nach Bischofswerda geführt. Der Ölprinz faszinierte uns so sehr, dass er uns lange nicht los ließ. Einige Hortis brachten Kostüme mit. Wir probten eigenständig – ohne Erzieher – und führten dann vor allen Anwesenden unser Theaterstück „Der Ölprinz“ auf. Ein großer Erfolg, der mit viel Applaus bedacht wurde. Danach widmeten wir uns dem Projekt. Vor einiger Zeit hatten wir im Freitagsprojekt unseres Hortes selbst Verkehrsschilder hergestellt, allerdings waren die meisten davon im Spiel kaputt gegangen. Am ersten Tag reparierten wir sie. So konnten wir am darauffolgenden Tag mit Kreide und den Schildern einen richtigen Großstadtverkehr auf das Pflaster unseres Schulhofes bringen. Da gab es sogar Polizisten, die darauf aufpassten, dass sich jeder an die Verkehrsregeln hielt. Am dritten Tag fanden Wettrennen unserer großen Tretautos statt. Geschwindigkeitstest, Geschicklichkeitsparcours und Einhandfahren (mit einem Becher voller Wasser in der eigentlich freien Hand) forderten unsere ganze Konzentration und unseren ganzen Mut. Am Donnerstag wartete ein weiterer Wettbewerb auf uns. Der ADAC lud zum Fahrradturnier. Handzeichen und Schulterblick, Fahren über zwei schmale Bretter, einhändig mit einer Kette in der Hand im Kreis fahren, eine enge „Acht“ bewältigen (wobei die Begrenzung nicht umgefahren werden durfte) und zum Schluss ein Slalom auf Zeit – gar nicht so einfach. Alle gaben ihr Bestes. Medaillen in Gold, Silber und Bronze gingen an die jeweils drei besten Mädchen und Jungen. Jeder Teilnehmer erhielt eine Urkunde und ein kleines Geschenk. Vielen Dank an den Herren des ADAC, der die Zeit (und die Nerven) hatte, uns Hortis, die großen Kindergarten- und Vorschulkinder durch den Parcours zu führen. Abschluss unserer Projektwoche bildete ein Ausflug nach Neustadt ins Mehrgenerationenhaus. Dort warteten zwei große Kisten mit vielen kleinen Teilen auf uns. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf und studierten die Bauanleitung. Sie erschien uns zunächst wie ein Buch mit sieben Siegeln. Anderthalb Stunden rätselten und schraubten wir. Das Resultat unserer schweren Arbeit waren zwei großartige, aber verschiedene Fahrzeuge. Dabei hatten wir nach der gleichen Anleitung gebaut. Egal. Das Schönste war, dass wir die Gefährte ausprobieren durften. Vielen Dank an die beiden Mitarbeiter, die uns mit Rat und Tat beim Bauen zur Seite standen, und an die Küchenfeen, die extra für uns ein Mittagessen kochten. Es war ein sehr schöner Abschluss unseres Projektes.