Am 25.9.2012 hatten wir uns bei Frau Hentschel, der Leiterin des Stadtmuseums angemeldet, um etwas über die Schatzsucher im Hohwald zu erfahren.
Gleich zu Beginn führte uns Frau Hentschel mit der Taschenlampe in einen dunklen Raum. Wir sahen tatsächlich einen Schatz in der Ecke funkeln, neben dem ein Schatzsucher, der auch Wale genannt wird, stand. Wir erfuhren, wie aus schwarzem Sand Glas hergestellt wurde und warum es durchsichtiges und undurchsichtiges grünes Glas gibt. In mehreren Vitrinen bestaunten wir steinerne und kristallene Schätze und lernten, dass im Hohwald vorwiegend Granit vorkommt und in Stolpen harter Basalt zu finden ist.
Wir entdeckten Unterschiede in der Schrift von früher und heute und fühlten Zeichen, welche die Schatzsucher in Steine graviert hatten.
Sogar Goldstaub haben wir stark vergrößert unter der Lupe gefunden und durften als Höhepunkt jeder selbst ein Stück Gold aus Sand heraussieben. Wie waren wir stolz.
Während die anderen Kinder „Gold suchten“, konnten wir im Steineschatzkorb stöbern.
Nachdem wir alle den Hohwalder Goldschatz in der Hand hielten, verabschiedeten wir uns mit dem Buchstabenlied.
Ein herzliches Dankeschön geht an Frau Hentschel für die professionelle, sehr kindgerechte Führung, bei der wir mit fast allen Sinnen tätig sein konnten.