In der fünften Ferienwoche entdeckten wir die Natur und ihre Schätze. Und was es da alles gab. Am ersten Tag wanderten wir zum Katzenbusch. Wir sammelten Stöcke, Gräser, Eicheln, Federn, Schilf und, und, und … Aus diesen Dingen webten wir ein Bild. Das glaubt ihr nicht? Die Stöcke banden wir zu einem Rahmen. Wurstgarn spannten wir als Kettfaden. Schilf, Federn, Gräser usw. steckten wir dazwischen – sie waren unser Schussfaden. Auf diese Weise entstanden extravagante Bilder. Am dritten Tag suchten wir auf einer Wiese nach deren Bewohner. Es ist wahnsinnig interessant, wie eine Nacktschnecke von unten aussieht, wie schnell sich Grashüpfer bewegen können. Auf der Wiese gab es viel zu entdecken und zu bestaunen. Am vierten Tag verwandelten wir uns in Kräuterhexen und Kräutergelehrte. Aus Wiesenkräutern, Gänseblümchen, Löwenzähnen und Wildrosen brauten wir außergewöhnliche Essige für unseren Herbstmarkt im Oktober. Zum Abschluss der „Naturwoche“ liefen wir mit Papier und Bleistift „bewaffnet“ zur Feldscheune. Es entstanden wunderschöne Zeichnungen, die wir zum Wettbewerb des Landeserntedankfestes einsandten. Was man so alles aus und mit der Natur machen kann! Wir haben noch tausend Ideen und freuen uns auf die nächsten Ferien.