Dieses Jahr beging Langenwolmsdorf seinen 800. Geburtstag. Um mehr über unsere Heimat zu erfahren, beschäftigten wir uns seit den Osterferien in verschiedenen Projekten mit Geschichte, Gegenwart und Zukunft, besonderen Orten und Persönlichkeiten. Aber was haben Alpakas mit dem Ganzen zu tun? Seit 1999 züchtet Familie Grüttner diese Tiere in Langenwolmsdorf. Für uns Hortkinder ist dies während der Ferien ein gern gewähltes Ausflugsziel. Dann wandern wir von unserer Kita aus zur Farm und beobachten die Tiere auf der Weide. Die letzte Woche der Sommerferien wollten wir uns näher mit den niedlichen Tieren beschäftigten. Wusstet ihr, dass sie ursprünglich aus den südamerikanischen Anden stammen? Sie gehören zu den Kamelen (genauer zu den Neuweltkamelieden). Alpakas werden vorwiegend wegen ihrer Wolle gezüchtet. Ca. 80 Prozent (3,5Mio.) des weltweiten Bestandes leben in Peru und eben einige auch in Langenwolmsdorf. Familie Grüttner ermöglichte es uns, näher mit den Tieren in Kontakt zu kommen. Am 15.08.2023 wanderten wir über Feld und Flur zur Alpaka-Farm. Dort begrüßten uns Frau und Herr Grüttner, Eternity und Prinz. Letztere beide waren zwei dunkelbraune Alpakas. Prinz ließ sich streicheln. Sein Fell fühlte sich wunderbar weich an wie ein kuscheliger Teddybär. Alpakafasern gehören neben Kaschmir, Seide und Angora zu den wertvollsten Naturfasern der Welt. Frau Grüttner gab uns den Tipp, dass Wolle förderlich für die Gesundheit ist. Naturbelassene Wolle der Alpakas wirkt schmerzlindernd und ist auch für Allergiker geeignet, da sie kein Wollfett enthält, an dem sich Staub und Bakterien festsetzen könnten. Alpakas sind die farbenvielfältigsten Tiere der Erde. Es gibt über 60 Naturfarben. Im Hofladen konnten wir viele Produkte bestaunen, die aus der Alpakawolle hergestellt werden. Frau Grüttner erklärte uns, dass Alpakas auf viele Menschen ganz besonders beruhigend wirken. Auf Wanderungen kann man die sanftmütigen Tiere im gemütlichen Gang kennenlernen und vom Alltagsstress herunterfahren. Wir durften Prinz ein kleines Stück an der Leine führen. Toll! Er folgte uns bereitwillig zumindest meistens. Einige von uns hätten am liebsten ein Alpaka mit nach Hause genommen. Da sie Herdentiere sind, dürfen sie nie allein gehalten werden. Es müssen immer mindestens zwei sein und sie brauchen genügend Auslauf. Es gäbe noch viel über diese Tiere zu erzählen. Wir kommen bestimmt wieder auf die Farm, um noch mehr über sie zu erfahren oder im Hofladen einzukaufen. Vielen Dank an Familie Grüttner für den unvergesslichen Vormittag. Auch an den anderen Wochentagen beschäftigten wir uns mit den Alpakas. Aus Kalenderblättern fertigten wir individuelle Splitterpuzzle. Mit Wollfäden spielten wir Fadenabheben. Mit der Filztechnik stellten wir einzigartige Blumen her. Dafür verwendeten wir unter anderem Wollfasern, die uns Frau Grüttner mitgegeben hatte. Die Alpakaliebhaber aus Langenwolmsdorf