Aufregung bei den großen Vorschulkindern Am 9. Juni sollte das Zuckertütenfest nebst Abschlusswanderung stattfinden. Doch die Spitzen am Baum waren nur winzig und nicht in der richtigen Anzahl vorhanden. Ob, wie jedes Jahr der freche Rabe Pfiffikus dahintersteckte? Der schwebte auf Liebeswolke sieben und hatte in seiner Artgenossin Pfiffiline jemanden gefunden, der ihn von komischen Streichen abhielt. Ja, der kleine schwarze Rabe war verliebt und hatte versprochen dieses Jahr keine Dummheiten zu machen.Aber wo sind denn dann die Zuckertüten hin?? Enttäuscht standen die Kinder von Reina und Carola am Freitag, den 9. Juni vor dem leer geräuberten Zuckertütenbaum. In einem Brief konnten die Erzieherinnen lesen, dass der Rabe sie in Sicherheit? gebracht hat. Und nun? Da war guter Rat teuer! Frau Schumacher konnte nicht helfen, aber Herr Teich holte eine Leiter, um ins Nest vom Pfiffikus zu schauen. Was da alles zum Vorschein kam! Unter anderem ein Plan mit der Flugroute des Raben. Hoch motiviert entschlüsselten die Kinder die Hinweise, machten sich auf den Weg und meisterten verschiedenste Aufgaben. Sie mussten puzzeln, Blumen und Bäume bestimmen, Kenntnisse über die heimische Tierwelt am Teich unter Beweis stellen und Teamgeist zeigen. Puh, war das anstrengend, denn zwischendurch sollten sie auch noch einige Kilometer zu Fuß zurücklegen! Bloß gut hatten unsere fürsorglichen Küchenfrauen für jedes Kind eine Frühstückstüte bereitgestellt, so dass sie sich zwischendurch stärken konnten. Am Unger angekommen erwischten sie ihn Pfiffikus hatte sich mit seiner Liebsten auf dem Balkon des Turmes eingenistet und stritt alles ab. Frau Schumacher und die Kinder konnten ihn überreden, den Lageplan der Tüten gegen eine zuckersüße Pralinenschachtel einzutauschen. Erschöpft schafften die Kinder auch noch die letzte Etappe. An der Ungerhütte gab es ein zünftiges Mittagessen und ein Kulturprogramm für Schulanfänger vom Liederliesel?. Danach war nur noch ein Rätsel zu lösen und jeder hielt glücklich seine Zuckertüte und das Kindergartendiplom in der Hand.Die Eltern gestalteten den Rest des Tages in Eigeninitiative. Erzieherinnen und Leitung waren eingeladen. Es wurden viele Dankesworte gesprochen, die ersten Abschiedstränchen vergossen und ein Kirschbaum für die Kindertagesstätte als bleibende Erinnerung an diese Gruppe übergeben.Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für die Ausgestaltung und Organisation dieses besonderen Abschlusses!