Kita Schlumpfenland
ASB Ortsverband
Neustadt/Sa. e.V.

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Kita Schlumpfenland

Warum schwimmen Boote und fliegen Flugzeuge?

Unser Wochenthema lautete Fahrzeuge. Was ist das? Na klar, Autos, Fahrräder, Busse usw. Wie vielfältige die Welt der Fahrzeuge ist, sahen wir an unseren Kunst-Tagen. Wir malten und zeichneten die verschiedensten Fortbewegungsmittel inmitten einer Stadtlandschaft. Wofür sind Fahrzeuge da? Mit ihrer Hilfe bewegt sich der Mensch fort oder er transportiert Dinge von einem Ort zum anderen. Das weiß doch jedes Kind! Uns beschäftigten diese Woche ganz andere Fragen. Warum schwimmt ein Boot? Warum fliegt ein Flugzeug? Beide sind so schwer und bewegen sich doch fort. Zunächst widmeten wir uns den Booten. Aus Pappe, Holz und Milchkartons bauten wir ganz verschiedene Boote nach unseren eigenen Ideen. Anschließend testeten wir sie auf dem Teich neben unserer Kita. Alle bestanden den Test. Warum schwimmen Boote? Nun, da ist einerseits die Gewichts-bzw. Schwerkraft. Je schwerer ein Gegenstand ist, desto eher sinkt er nach unten. Pappe und Holz sind eher leichte Materialien. Sie schwimmen. Zumindest so lange sie trocken sind. Unser Papp-U-Boot sog sich voll Wasser und sank. Warum sinken die großen Holz- und Metallschiffe nicht? Es gibt noch eine zweite Kraft die Auftriebskraft. Sie drückt im Wasser einen Gegenstand nach oben. Die Schiffsbauer bedienen sich eines Tricks. Sie formen eine Schüssel bzw. eine Art Blase (ein Raum mit Luft drin). Der Gegenstand ist groß und verdrängt viel Wasser. Aufgrund der Luft in seinem Inneren ist er leichter als das verdrängte Wasser. So schwimmt auch das schwerste Boot wie von Zauberhand. Als nächstes beschäftigten wir uns mit den Flugzeugen. Aus Papier falteten wir Flieger. Warum fallen Flugzeuge nicht einfach so vom Himmel? Auch hier gibt es die Auftriebskraft. Wenn wir ein Blatt Papier leicht von schräg vorn unten anblasen, hebt es ab. Der Luftdruck an der Unterseite ist höher als an der Oberseite. Diesen kann man durch einen Knick (nach oben) an der Oberfläche noch erhöhen, denn nun muss die Luft über dem Blatt eine längere Strecke mit höherer Geschwindigkeit zurücklegen als unter dem Blatt. Das erreichten wir durch Knicke in den Flügeln unserer Flieger. Da wir keine Motoren einbauten, nutzen wir einen starken Armzug, um unseren Flugzeugen möglichst viel Schubkraft zu verleihen, so dass sie den Luftwiderstand überwinden und weit segeln konnten. Zum Abschluss der Woche testeten wir unser Können auf einem Fahrzeug, dass nahezu jeder Horti bei sich zu Hause hat. Wir legten mit Hilfe des ADACs eine kleine Fahrradprüfung ab. Die Fahrzeugführer aus dem Hort Langenwolmsdorf