Unser Hortleben ist aufregend. Es gibt die verschiedensten Angebote: kulinarisch, kreativ, sportlich, musikalisch, naturwissenschaftlich, … Im Freispiel entstehen einzigartige Bauwerke. Haare werden zu wahren Kunstwerken verflochten. Dies und noch viel mehr ist so besonders, dass wir es unbedingt unseren Mitmenschen zeigen wollen. Ein Bausteinturm lässt sich leider nicht so einfach mit nach Hause nehmen. Was nun? Wie wäre es mit einem Foto? Ein Knipps und der Turm ist für die Nachwelt festgehalten. Aber oh je! Da fehlt die Hälfte. Dort wächst einem Kind eine Pflanze aus dem Kopf. Das Bild ist verschwommen … So einfach ist Fotografieren nicht. Um ein schönes Bild zu erhalten, muss man einiges beachten.1) Wie funktioniert der Fotoapparat? 2) Was ist das Motiv? 3) Wie groß sollte der Bildausschnitt sein, damit das Wichtige abgebildet ist, ohne dass andere Dinge davon ablenken? 4) Stört etwas im Hintergrund? 5) Aus welcher Richtung kommt das Licht? 6) Wie rücke ich alles in rechte Licht? 7) Sollte ich einen anderen Blickwinkel einnehmen, um das Motiv von seiner besten Seite zu zeigen? Buh – für ein schönes Foto muss man viel beachten. Im Hobbytreff Fotografie nahmen wir Portraits, Gruppen- und Freundefotos auf. Wir hielten alltägliche Situationen mit Hilfe der Kamera fest. Nicht alles gelang. Mit Freude suchten wir nach dem perfekten Bild. Einige Fotos sind so schön, dass wir uns entschieden mit ihnen am Kinderfotowettbewerb des ASB-Mehrgenerationenhauses „Sag mal Kääässeekuuchen“ teilzunehmen. Gespannt warten wir auf die Siegerehrung im September. Übrigens wisst ihr, was das Wort Fotografie bedeutet? Es stammt aus dem Altgriechischen: photós steht für Licht und graphein für schreiben, malen, zeichnen.
Die Langenwolmsdorfer Hortkinder, die mit Licht zeichnen