hier ist wieder euer Rabe Pfiffikus aus seinem gleichnamigen Kinderhaus. Zum ersten Mal fehlen mir die Worte vor Rührung und mein vorlauter Schnabel ging vor Staunen gar nicht mehr zu. Es hat sich ja schon rumgesprochen, dass am Freitag, dem 20.06.2014, mein Nest mit ganz vielen geladenen Gästen und am Samstag mit einem „Tag der offenen Tür“ eingeweiht wurde – so viele Glückwünsche und Geschenke für meine kleinen und großen Pfiffiküsse waren teilweise sogar für mich zu viel, dass hatte ich wirklich nicht erwartet. Es ist mir ein ganz großes Bedürfnis auch im Namen meiner kleinen und großen Pfiffiküsse allen herzlichst zu danken für das Vertrauen in unsere Arbeit, die Anteilnahme und Neugier und natürlich für die vielen Glückwünsche und Geschenke.
Doch jetzt kurz der Reihe nach – am Freitag war meine Nesteinweihung, wirklich unser Bürgermeister Herr Elsner hatte sein Versprechen wahr gemacht – und ich habe tatsächlich ein neues Nest bekommen. Echt toll fand ich, dass so viele geladenen Gäste bis von Dresden aus dem Bildungsministerium und von der großen Kreisstadt Pirna, da aus dem Schloss angereist waren um mein Rabennest einzuweihen ( zur Feier des Tages gab es sogar ne rote Schleife von meiner Chefin – wie großzügig). Leider gab es ein riesiges Problem, ihr wisst alle um die Wetterlage in Neustadt, und da es bei uns immer windiger ist, als wo anders, hatte ich keine Chance auf meinem Nest zu landen. Ich hab geübt und geübt … Ergebnis: lahme Flügel und ein ziemlich ramponierter Schnabel. Doch ich wollte und konnte die Gäste nicht enttäuschen, da habe ich mir kurz entschlossen vom Herrn Schneider, dem Chef des Jugendamtes, das Handy ausgeliehen und einen Notruf abgesetzt. Da hättet ihr mal meine Chefin meckern hören…, dass man ja so was nur in Notfällen macht, bla bla bla… Man wenn das kein echter Notfall ist… und siehe da, die Feuerwehr war mit tatü tata sofort zur Stelle. Ein bisschen war ich dann doch unsicher. Richtiger Notfall, naja und deshalb hab mal vorsichtig angefragt ob sie mich bitte, bitte in mein Nest setzten. Ich wollte es doch unbedingt einweihen und ja – die Feuerwehr ist auch bei Tierrettung zuständig und hat mich 1,2,3 in mein Nest bugsiert – oh ist das dort gemütlich – ich wollte auch glattweg unseren Bürgermeister mit hochnehmen, aber die Vorschriften der Feuerwehr haben das leider verhindert. Schade!
Am nächsten Tag war ja dann noch mehr los – ich glaube halb Neustadt war auf den Beinen um mein Nest zu besichtigen, - aber ehrlich, wirklich viel war da ja nicht zu sehen – ist halt ein Rabenhorst wie jeder andere und deshalb sind die Leute dann mein Kinderhaus besich-tigen gewesen, dort ist es ja jetzt auch traumhaft schön. Ich kann Ihnen sagen, manchmal passte kein Rabenfuß mehr in die Räume, so viele Neugierige tummelten sich dort. Auch ein tolles Programm hatten meine kleinen Pfiffiküsse einstudiert - manche mussten 3x auftreten, das war wirklich eine Leistung. Für das leibliche Wohl war selbstverständlich durch unsere tollen Eltern, unter der Regie des Elternkreises, bestens gesorgt. Sie merken schon liebe Leser, es waren wirklich ringsherum zwei anstrengende, aber super Tage. In diesem Sinne bevor ich mich zum Luftholen jetzt in mein Nest zurückziehe möchte ich mich bei ALLEN bedanken für das tolle Engagement.
Ihr hört bald wieder von mir doch jetzt muss ich erst einmal ausschlafen und dann erzähl ich euch wieder neue Geschichten aus meinem Kinderhaus.
Tschüssi euer echt glücklicher Pfiffikus