Sozialpädagogische Tagesgruppe
ASB Ortsverband
Neustadt/Sa. e.V.

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Sozialpädagogische Tagesgruppe

Tierische Entdeckungen rund um Neustadt

Am Mittwoch packte die sozialpädagogische Tagesgruppe das Wanderfieber. Früh am Morgen ging es erst einmal Richtung Freibadsee. Dort war es noch ruhig und so zogen wir weiter. Inmitten von Getreidefeldern beschäftigte uns die Frage, welche Getreidesorten links und rechts neben uns wachsen? Eifrig wurde zwischen Roggen, Gerste und Weizen geraten und gefachsimpelt. Am Ende einigten sich alle, dass auf der einen Seite Roggen und auf der anderen Seite Gerste angebaut wurde. Schnell ging es weiter in den Wald. Hier entdeckte Maximilian als Erster eine winzige Kröte, die unseren Weg durchquerte. Nun packte uns der Ehrgeiz. Jeder wollte möglichst viele Tiere im Wald entdecken. So reihte sich neben allerhand Vögeln, Schmetterlingen, Marienkäfern, Kröten und Fröschen auch eine kleine Eidechse in unseren Entdeckerfundus. Leider war es uns dieses Mal nicht vergönnt, Rehe zu beobachten. In Rugiswalde angekommen wurde der anliegende Spielplatz sogleich in Beschlag genommen. Aber wir waren noch nicht am Ziel. Wir wollten zum Unger. Am Berg machte uns allerdings ein Absperrband das Weiterkommen zu Nichte. Auf dem Schild lasen die Kinder, dass hier Kalkarbeiten stattfinden sollen. Warum nur immer dann, wenn wir im Wald unterwegs sind? Nach einer stärkenden Rast hielt ein großes Geländefahrzeug bei uns an. Darin saßen die Forstmitarbeiter, die für das Kalken der Wälder zuständig waren. Wir wurden gleich gelobt, dass wir die Absperrung eingehalten haben, denn andere Wanderer sind einfach weitergelaufen. Wir ließen uns das Prozedere mit dem Kalken der Wälder noch mal ausführlich erklären und so erfuhren wir auch, dass erst am kommenden Tag der Neustädter Wald gekalkt wird. Man ließ uns also weiterziehen Richtung Unger. Ausnahmsweise versteht sich. Im Ungerwald sahen wir die riesigen Kalkberge, die als Lagerplatz dienten. Wir stellten fest, dass Naturkalk gar nicht so hell ist, wie wir es erwartet hätten. Nach einer uns langsam unendlich lang vorkommenden Zeit im Wald war der Spielplatz auf dem Bruno doch wieder eine schöne Abwechslung. Die letzten Energiereserven wurden aktiviert für Rutschen und Hangeln. Den meisten ging dann aber doch schnell die Puste aus, sodass alle ziemlich erschöpft aber glücklich in der Tagesgruppe den Tag ausklingen ließen.