Masken- und Kostümbildner in spe im Hort Langenwolmsdorf
In der zweiten Winterferienwoche beschäftigten wir uns mit den Berufsbildern der Kostüm- und Maskenbildner. Erstere besorgen die Kleidung, die die Schauspieler brauchen. Letztere schminken die Darsteller oder verändern deren Gesichter und Frisuren so, dass sie zu der Rolle passen. Auf spielerische Weise näherten wir uns diesen Tätigkeiten. Lustige Theaterübungen (z.B. ,,Das Kotzende Känguru,, und ,,Pantomime,,) halfen, uns in die Welt der Schauspielerei einzufühlen. Zum Faschingsdienstag waren wir alle Kostüm- und Maskenbildner und schlüpften mit einzigartigen Verkleidungen in neue Rollen. Um überzeugend zu wirken, muss auf so einiges geachtet werden. Was ist typisch für die Person oder das Wesen? Sind die Kleider sauber und ordentlich oder eben nicht? Wie wirken Farben? Welche Farbtöne verbindet man mit dem Frühling? Trägt eine traurige Person rot, schwarz oder zitronengelb? Welche Stoffe machen einen edlen oder aber schäbigen Eindruck? ... Als Kostümbildner in spe verwandelten wir Holzlöffel mit Hilfe von Farbe, Filz und Papier in Engel, Blumen, Schmetterlinge oder Bienen. Als Maskenbildner schminkten wir uns gegenseitig mit richtigem Film- und Theater-Make-up. Gefährliche Haie, grimmige Wölfe, niedliche Katzen, flatterhafte Libellen und andere Figuren bevölkerten den Hort. Zum Abschluss einer bunten und aufregenden Ferienwoche besuchten wir die Neustadthalle. Jörg Bretschneider, ein professioneller Puppenspieler, vom Dresdner Figurentheater führte das Stück ,,Der kleine Angsthase,, auf. Die Handpuppe des bösen Fuchses sah gruselig aus. Unterstützt von der Musik wirkte die Figur so einschüchternd, dass dem ein oder anderen Zuschauer ein Angstschrei entwisch. Wir waren natürlich mutig und fieberten mit dem kleinen Ulli mit, bis dieser schließlich kein Angsthase mehr war und den bösen Fuchs vertrieb. Die Masken- und Kostümbildner aus dem Hort in Langenwolmsdorf