Ein Bericht der Hobbytreff-Kinder:
Im Hort der Kita Schlumpfenland treffen wir uns seit etwa einem Jahr im Hobbytreff „Handarbeiten“. Uns gefällt, dass man dorte Nähen lernen tut. Wir lernen verschiedene Stiche. Wenn ein Pullover mal ein großes Loch hat, kann man zum Reparieren einen schönen Kreuzstich nehmen.
Seit diesem Schuljahr gibt es zwei Handarbeitsgruppen. Die alten Hasen unter uns, die „Fortgeschrittenen“, bleiben dem Hobbytreff treu, weil Frau Schmidt uns erzählt hat, dass wir eine tolle Tasche nähen können. So manch einer konnte vor anderthalb Jahren nicht nähen. Könnt ihr euch das vorstellen? Jetzt wagen wir uns an eine Tasche. Außerdem macht es Spaß und wir können dabei schön quatschen.
Die Frischlinge unter uns, „die Anfänger“, entschieden sich für dieses Angebot im Hort, weil man dann selber was nähen kann. Einige machen mit, weil man da selber ein Nadelbuch machen kann, wie die Mama schon eins hatte. Außerdem kann man da einen Pullover wieder zusammennähen.
Vor allen Dingen kommt sowohl bei den Fortgeschrittenen, als auch bei den Anfängern was Sinnvolles und was Schönes raus.
Wir bekamen einen großen Schreck, als es hieß dass Frau Schmidt in Rente geht. Was würde mit unserem geliebten Hobbytreff „Handarbeiten“ passieren? Frau Schmidt ist so eine tolle Nählehrerin. Die Frau Schmidt ist so gut, weil man bei ihr viel lernt und weil es bei ihr Spaß macht. Sie hilft uns, wenn wir Probleme haben und wenn man sich mit dem Faden verfitzt hat. Was würde passieren? Gibt es etwa keinen Hobbbytreff mehr? Als es hieß, dass Frau Schmidt weiterhin unsere Nählehrerin bleibt, konntet ihr die Steine, die von unseren Herzen plumpsten, kilometerweit hören. Puh, Glück gehabt. Sie geht zwar in Rente, aber sie besucht uns jeden Mittwoch als ehrenamtliche Mitarbeiterin. Die Kinder des Hobbytreffs „Handarbeiten“ danken Ihnen, Frau Schmidt.