Sozialpädagogische Tagesgruppe
ASB Ortsverband Neustadt/Sa. e.V.

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Eintauchen in die Welt der Sinne

Mit unseren Sinnen nehmen wir unsere Umgebung wahr und orientieren uns daran. Ob Hören, Sehen, Riechen, Fühlen oder Schmecken – mit jedem Sinn können wir die Welt um uns herum entdecken und erleben. Einen Einblick in unsere 5 Sinne konnten wir beim Besuch des Hygienemuseums in Dresden erhalten. Hier gibt es eine anschauliche und kindgerechte Ausstellung, die mit vielen Experimentierstationen Lust aufs Entdecken macht. Wir probierten uns zum Beispiel in Zeichensprache aus und waren fasziniert, als sich die Schlange auf einmal zu bewegen begann, nachdem wir eine Weile auf eine Drehscheibe schauten. Im Spiegelgang war es gar nicht so leicht den richtigen Weg zu finden, ohne anzuecken. Im Themenkomplex Hören konnten wir unseren Hörsinn testen. Beim Geräusche-Memory probierten wir, wie viele ähnlich klingende Töne wir auseinanderhalten und zuordnen können. Das war gar nicht so einfach. Mit den riesigen flauschigen Fledermausohren sahen wir schon sehr lustig aus. Mit unserer Stimme zauberten wir interessante Muster in feinen Sand, der mit jedem Aah, Iih und Ooh zum Schwingen gebracht wurde.

Weiter ging es zu den nächsten Stationen Schmecken und Riechen. Hier leistete unsere Nase beim Geruchs-Check allerhand Arbeit. Manche Gerüche waren wohlriechend und lecker wie zum Beispiel Vanille oder Rose und wir schnupperten gern mehrfach daran. Bei anderen Gerüchen verzogen wir hingegen unser Gesicht und suchten schnell das Weite. Wir lernten, dass jeder Mensch Düfte ganz unterschiedlich wahrnimmt. Nicht alles, was uns stinkt, sieht der Nebenmann genauso. Da bekommt auch die Aussage „Ich kann dich gut riechen“ eine ganz neue Bedeutung. Bei den geheimnisvollen Gerüchen zeigte sich auch, dass ein bestimmter Duft Erinnerungen in uns wecken kann. So verbinden die meisten Menschen den Geruch von Zimt und Kardamom mit der Weihnachtszeit. 

Nach so viel Nasenarbeit sorgten die Experimente rund um unser größtes Organ, die Haut, für weitere Abwechslung. Ob etwas kalt oder warm ist, ob wir am Strand oder im Wasser stehen oder die wohligen Streicheleinheiten – all das können wir fühlen.

Im dunklen Tasttunnel mussten wir uns einzig und allein auf unser Gefühl verlassen. Welche mysteriösen Gegenstände und Materialien waren hier wohl zu ertasten? Mit Fingerspitzengefühl tasteten wir uns zaghaft den Weg voran. Ob weich, kalt, kratzig oder flauschig. Hier war alles zu erfühlen und sorgte für ein entsprechendes Kribbeln auf unserer Haut. 

Bei all der Vielzahl an Experimenten war uns eines schnell klar: jeder Sinn ist einzigartig und wichtig und wir möchten auf keinen verzichten. Die Sinne sind schließlich unser Fenster zur Welt.