Kita Kleiner Bahnhof
ASB Ortsverband
Neustadt/Sa. e.V.

Kita Kleiner Bahnhof

Gespensterfest auf der Burg Hohnstein

Am 9. November war es wieder soweit: der ASB Kindergarten und der Hort in Hohnstein luden ein zum Gespensterfest auf die Burg! Schon Wochen vorher waren Gespenster das spannende Thema in den Gruppen. Wir haben viele Gespenster gebastelt, die eigentlich eher fröhlich als gruselig waren. Lustig waren auch die vielen Lieder und Geschichten rund um die Gespenster. Und die Kinder nutzten jede Gelegenheit, um gruslig und albern zu sein.
Unser ganzer Kindergarten war ein richtiges Geisterschloss. Überall fanden wir wahre Mutproben. Wir haben einen Raum ohne Fenster, dort machen schöne Lampen alles hell und die Tür ist immer offen. Aber wenn das Licht aus ist und die Tür zu gemacht wird, dann kann man nichts mehr sehen – gruslig, aber schön, vor allem mit einem Leuchtstab in der Hand. Unser Haus ist ja schon sehr alt, vieles wurde neu gebaut, doch der Keller hat eine besondere Atmosphäre. Den Keller unserer Bewohner durften wir mit Taschenlampen erkunden, das war sehr spannend. Ein besonders großer Kürbis, von Familie Petters gespendet, leuchtet vor dem Kindergarten.
Wir haben mehrmals die Burg bei Tageslicht besucht und uns sehr genau umgeschaut. Denn was man kennt, macht auch im Dunkeln keine Angst. Meistens!
Am Vormittag des aufregenden Festes haben fleißige Muttis, Vatis und die Mitarbeiter aus unseren Häusern alles auf die Burg transportiert, geschmückt, aufgebaut und versteckt.
Dann war es soweit. Am späten Nachmittag trafen wir uns im Garten des Hortes. Alle Kinder waren verkleidet und auch viele Eltern hatten ein grusliges Kostüm gewählt. Nun zogen die Kinder mit Laternen auf die Burg. Dort erwarteten uns verschiedene Mutproben und spannende Geschichten. Für die Hortkinder führten geheimnisvolle Wege durch den dunklen Burggarten und es gehörte für die Großen eine gehörige Portion Mut dazu, alle Stationen zu bestehen.
Aber sowieso stand schnell fest: auch wir Kindergartenkinder sind keine Angsthasen. Gemeinsam trauten wir uns in jeden finsteren Gang und an Mamas oder Papas Hand konnten wir das wohlige Gefühl einer Gänsehaut sogar ein wenig genießen!
Vor allem haben wir Kinder gelernt, dass man vor der Dunkelheit oder vor Gespenstern gar keine Angst haben muss und, dass natürlich auch die Jüngsten stark und mutig sind.
Jeder hatte etwas zum Fest beigesteuert. Eine besondere Überraschung waren die vielen kreativen Leckereien, die die Eltern zum gemeinsamen Gespensteressen beigesteuert hatten.
Bei allen Eltern und den netten Leuten von der Burg möchten wir uns ganz herzlich bedanken und freuen uns schon aufs nächste Mal!

Kindermund: Mika ruft Kevin zu: „Kevin ich hab deine Mama gesehen.“ .Kevins Schwester, Leonie, beschwert sich: „Das ist auch meine Mama, wir haben nur die eine, die müssen wir uns teilen!“