Liebe Leser,ihr werdet es kaum glauben, aber bei uns in der ASB-Kita Rathewalde wohnen schon einen Monat Schnecken in der großen Gruppe Alles begann an einem regnerischen Tag. Nach einem Schauer gingen alle Kinder in den Garten und sie entdeckten, auf unseren Wiesen, viele Schnecken beim Spazierengehen?. Schneckenrennen wurden gestartet, kleine Gärtchen angelegt, mit vielen grünen Leckerbissen, die Schnecken bekamen Namen ... und schon war ein Projekt geboren. Zuerst haben alle ihr Wissen zusammengetragen und noch viele Fragen gestellt. Um den Kindern den Umgang mit Lebewesen besser zu vermitteln und eine genaue Beobachtung durchzuführen, holten wir uns ein Terrarium und Erde aus dem Wald. Dann kamen noch Pflanzen, kleine Zweige und ein Bad dazu. Nun konnten die Schnecken Zitrone, Keks, Ninja, Erdbeere und Kastanie? und zwei Babyschnecken? einziehen. Täglich stand das Füttern und Reinigen unserer Schneckengäste? auf dem Plan. Am Montag war es besonders nötig, da sie übers Wochenende viel gefressen und demzufolge auch viele kleine Würstchen? überall verloren hatten. Einmal haben wir die Schnecken gesucht keine Angst, keine war geflohen, aber weg waren sie doch Nach dem morgendlichen Schneckenregen? aus der Sprühflasche kamen Zitrone Erdbeere? zum Fressen heraus und eine Babyschnecke wurde nun schon als Kind? bezeichnet. Beim weiteren Suchen entdeckten die Kinder, unter der Erde, eine kleine Höhle mit Schneckeneiern. Der Sommeranfang brachte sehr warme Temperaturen und alles schwitzte. Täglich schauten ALLE Kinder mehrmals ins Schneckenterrarium, ob es den kleinen Schnecken gut geht. Doch keine Sorge, sie fühlten sich pudelwohl. Bald wird ja der Nachwuchs schlüpfen, wir sind ganz gespannt Der letzte Montag begann mit einer Schneckenüberraschung - die größten Eier verändern sich- nun suchen die Kinder jeden Tag ob Babyschnecken zu sehen sindDie Kinder der Mittelgruppe entdeckten beim Besuch im Wald in Astlöchern etwas Rotes?, aber nur ganz kurz Ob es vielleicht Wichtel waren Die Kinder brachten sich Moos, Stöckchen und Kleinigkeiten aus dem Wald mit. Dann formten sie eigene Wichtel?, gestalteten sie mit Ästchen und aus einem Schuhkarton entstand für jeden Wichtel ein kleiner Wald. Nun sind die Wichtel bei jedem Kind zu Hause. Bei den Jüngsten Amseln? stand eine ganz andere Frage im Raum - Wo ist denn die Sonne? Aaah, hinter den Wolken hat sie sich versteckt, jetzt ist sie wieder da. Die Kinder haben, mit Grit, viel von der Sonne erzählt und das Sonnenlied gesungen. Nun leuchtet unser Kindergarten auch ganz hell, denn die Kinder haben die Sonne leuchtend gelb gemalt. Seit letzter Woche sind alle ganz gespannt, denn unsere Birke verwandelt sich zum Zuckertütenbaum. Die Vorschulkinder gießen ihn mit Zauberglitzerwasser?, aber nur eine Zuckertüte mit ganz saurem Inhalt und noch winzigeren Zuckertüten hingen bis jetzt am Baum Die Zuckertütenfee Rosalinde hatte noch einen guten Tipp etwas Zucker zum Zaubertrunk dazugeben. Jetzt sind unsere vier Vorschulkinder ganz gespannt ob der Baum bis Donnerstag noch große Früchte trägt, denn dann wollen wir mit allen Eltern, Kindern und geladenen Gästen unser Zuckertütensommerfest? feiern. Danach beginnt die wunderbare wohlverdiente Urlaubszeit. Wir wünschen alle Lesern, Eltern und Kindern eine schöne erholsame und spannente Zeit, eure kleinen und großen Amseln aus dem Amselnest?. PS. Den Wünschen schließen sich das ?Bahnhofsteam? und der Hort aus Hohnstein an.