Sozialpädagogische Tagesgruppe
ASB Ortsverband
Neustadt/Sa. e.V.

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Eroberung der Festung

Oft muss man gar nicht weit hinaus in die Welt reisen um etwas Schönes zu erleben. Am Mittwoch, den 15.02. fuhren wir in das idyllische Örtchen Königstein und wagten den Aufstieg auf die Festung. Das stellte für die jüngeren Kinder schon eine sportliche Herausforderung dar, denn der Aufstieg war steil und teils rutschig. Aber schlussendlich kamen wir bei schönstem Sonnenschein an der Wehranlage an, die sich auf stolze 9,5 Hektar erstreckt. Wir waren schon beeindruckt wie majestätisch sich die Festung inmitten der bizarren Felsenlandschaft erhebt. Unser Weg führte durch die dunkle Appareille mit einer Steigerung von 22 Prozent hinauf auf den Paradaplatz. Von dort aus gelangten wir zunächst ins Brunnenhaus, denn die Festung Königstein hat mit 152 Metern den historisch tiefsten Brunnen in Sachsen. Die damaligen Bergmänner haben hier nur mit Hammer, Meißel oder Spitzhacke das Gestein abgetragen. In der heutigen Zeit ist das für uns kaum vorstellbar, welch körperlich schwere Arbeit damals Gang und Gebe war. Auf der Georgenburg konnten wir einen Eindruck von den damaligen Lebensumständen erhalten. Ein mit Stroh gefülltes Bett, welches deutlich kleiner als heutige Betten ist, eine massive mit Steinen gefüllte Wäschemangel oder Raumecken, die früher als Toilette dienten, verschafften uns einen Eindruck davon, wie man im 17. Jahrhundert lebte. Wie gut, dass wir heute nicht mehr so leben. Über manche Erfindung sind wir da sehr dankbar. Bei all den historischen Einblicken blieb am Ende des Ausfluges noch genügend Zeit um von der Festung einen der wohl schönsten Ausblicke auf das Elbtal zu erhaschen. Mit tollen Eindrücken im Gepäck ging es am Nachmittag wieder bergab zum Elbkai.