Das beliebte Ungerhüttenwaldabenteuer des MGHs stand auch in diesem Jahr unter einem besonderen Thema. Die Kinder und Jugendlichen des Sommerferienprogramms begaben sich in der ersten Ferienwoche auf die Spuren des traditionellen Bergbaus unserer Region. Gefördert durch das Projekt Spurensuche von der Sächsischen Jugendstiftung machten wir eine Zeitreise in die Geschichte des Untertagebergbaus. Wir besuchten mit Rene Teich vom Bergbau-Traditionsverein Hohwald e. V. den Erbstollen, tief versteckt im Hohwald. Die Kinder erfuhren viel Interessantes über die schwere und mühselige Arbeit der ersten Bergleute. Etwas Mut und Überwindungskraft waren nötig, als es barfuß in den dunklen und niedrigen Stollen ging, der knöchelhoch mit eiskaltem Wasser gefüllt war. Auf unserer weiteren Wanderung begaben wir uns zu einem kleinen Bachlauf, an dem einst und bis in die heutige Zeit hinein Gold geschürft wurde. Die gefundenen Stücke unserer Kinder und Jugendlichen waren zwar hübsch glänzend, jedoch leider für die Katz. Übernachtet wurde, wie der Name unseres Ferienangebotes vermuten lässt, in der Forsthütte des Sachsenforstes auf dem Unger. Am zweiten Tag folgte eine Schatzsuche mithilfe moderner GPS-Technik. Wir fanden an der Scheuchenmauer im umliegenden Wald einen Geocache und trugen uns erfolgreich in das alte Logbuch des Schatzes ein. Zur alljährlichen Tradition gehörte inzwischen auch ein kleines kulinarisches Highlight. Familie Pajko bot den Ferienkindern auch in diesem Jahr ein Abendessen der besonderen Art - Frisch zubereiteter Langos und zum Nachtisch selbst gemachte Zuckerwatte. Für dieses Engagement und die sonnige Herzlichkeit danken wir Istvan Pajko vom Ungarisch-Sächsischen Kulturverein Neustadt e. V., dessen ungarische Leckereien am Skihang Rugiswalde probiert werden können.