Viele Mitarbeiter sprechen von diesem fast familiären Zusammenhalt, dem sie beim ASB und unter ihren Kollegen begegnen. „Ich kann immer jeden fragen.“, „Ich wurde von Anfang an gut aufgenommen.“… – doch woher kommt eigentlich dieses besondere ASB-Gefühl?
Dieser und anderen Fragen gingen wir am 15. und 16.10.2018 zum Schlüsselkräftetraining im Rahmen des Projektes „Gelingen schreibt Geschichte(n)“ auf den Grund.
Seit April 2017 führt der ASB Landesverband Sachsen e.V. das Projekt zur wertschätzenden Personal- und Organisationsentwicklung in Pflege- und Kindertageseinrichtungen durch.
Der Einstieg war so ungewöhnlich wie beeindruckend zugleich – zwei „Urgesteine“ des Arbeiter-Samariter-Bundes, Herr Müller (ehemaliger ASB-Bundesgeschäftsführer) und Herr Engel (Vorstandsvorsitzender des ASB Regionalverband Leipzig e.V.) ließen uns eintauchen in die spannende Entstehung und Entwicklung des Arbeiter-Samariter-Bundes. Schon hier war zu spüren, dass dieses nahezu greifbare Gefühl der „Verbundenheit miteinander“ keine neue Entwicklung ist, sondern schon den Gründern der damals ersten Selbsthilfeorganisation Deutschlands inne war. Umso erstaunlicher ist es, wie die Werte, die schon früh im Leitbild des ASB beschrieben wurden, bis heute Bestand haben.
Später erfuhren wir durch die Referentin des Seminars, wie wir Gespräche führen und lenken können. Es wurde uns zudem gezeigt, wie man den ASB optimal präsentiert und welche Möglichkeiten es gibt, andere Menschen an der Begeisterung für unsere Arbeit teilhaben zu lassen. Durch die zahlreichen praxisnahen Übungen, die fesselnden Geschichten der Teilnehmer sowie die vielen neuen Eindrücke vergingen die zwei Schulungstage wie im Flug.
Nun sind wir bereit, als Schlüsselkräfte aufzutreten und das Projekt „Gelingen schreibt Geschichte(n)“ auch selbst voranzubringen.