In den letzten Wochen haben die Kinder der ASB Kindertagesstätte Zwergenhausen viel gelernt, gehört und gesehen von Pinguinen. Wir waren kreativ tätig, haben gesungen und so manches Buch von den Pinguinen gelesen. Wir nutzten viele Medien um zu erleben und zu begreifen. Die meisten Arten dieser Tiere leben am Südpol. 14 verschiedene Pinguine können die Kinder nun benennen. Haben Sie gewusst, dass das Pinguinei der Kaiserpinguine vom Männchen behütet und ausgebrütet wird? Die größte Angst besteht darin, dass das Ei auf das Eis fällt. Es würde erfrieren. Auch auf Pinguine lauern Gefahren, besonders bei der Nahrungssuche im Meer müssen sie gut Obacht geben, so ist der Seeleopard der größte Feind. Wenn die Pinguine geschlüpft sind, dann gehen auch sie in den „Kindergarten“ – Ausreißer aufgepasst, da fliegt ein „Skua“ durch die Luft, und er hat viel Hunger. Immer schön bei der Gruppe bleiben.
Viele gelernte Dinge kann man auch auf uns Menschen beziehen, denn es lauern überall Gefahren. Wir nutzten das Thema um Vergleiche zu ziehen und die Kinder zu sensibilisieren.
Am Rosenmontag war bei uns im Kindergarten ein großes Pinguinfest. Wir haben „Pit-Pinguin“ getroffen, der ganz traurig und mutlos da saß und eigentlich nur Heimweh hatte. Er wollte wieder zurück an den Südpol, dort wo es kalt und frostig ist. Die Kinder sollten ihm helfen. So machten wir eine Reise mit allen Sinnen in den eisigen Süden. Essen, Trinken, durchs Tunnel kriechen, tanzen, fliegen, auf wilde Tiere in Afrika treffen, den Eisberg hinabrutschen, von Scholle zu Scholle hüpfen und noch viel mehr erlebten die Kinder auf der Reise von Amtshainersdorf bis an den Südpol. Zurück konnten wir alle fliegen, na bloß gut, denn das leckere Mittagessen war schon serviert und das konnten wir uns nicht entgehen lassen. Gestärkt und völlig müde freuten sich alle auf ihren Mittagsschlaf.