Dank der Deutschen Telekomstiftung mit dem Projekt „Ich kann was“ konnten wir ein weiteres Theaterwochenende vom 11. bis 13. November 2016 im ASB MehrGenerationenHaus stattfinden lassen. Unter dem Thema „Theaterbühne Mensch“ widmeten wir uns der Kunst rund um die Bühne. Im Vorfeld trafen sich dazu einige Jugendliche und planten das gesamte Projekt, suchten Referenten und wir überlegten den Ablauf und den Inhalt der gemeinsamen Tage. Wir entwickelten einen Flyer, den wir dann überall verteilten. Durch Krankheit mussten wir dann noch das Wochenende verschieben und mit den Dozenten neu verhandeln. Am Wochenende arbeiteten wir mit unseren gesuchten Referenten von der Spielbühne Großenhain e.V. und dem Kinder- und Jugendtheater „Burattino“ aus Stollberg. Nach dem Abendessen und gemeinsamen Musizieren, ging der erste Tag zu Ende. Am nächsten Morgen hieß es dann: Früh aufstehen, denn bereits 8 Uhr gab es Frühstück und danach ging es mit Workshops weiter. Bis 22:00 Uhr widmeten wir uns in mehreren Gruppen mit dem Thema Improvisation, mit unterschiedlichen Statusübungen, der Bewegung, der Mimik und der gesamten Körpersprache. Zum Beispiel wurde uns ein erster und letzter Satz vorgegeben – die jeweiligen Rollen und die Handlung entwickelten wir dann ganz spontan. Als uns dann das Maskenspiel vorgestellt wurde, waren wir sehr begeistert. Wir lernten, dass sobald das Gesicht bedeckt ist, Körper und Bewegung in den Vordergrund gesetzt werden müssen. Das Aufsetzen der Maske wurde somit gezielt genutzt, um menschliche Gefühle und Vorstellungen darzustellen.
Da das Gefühl eine Maske zu tragen sehr befremdlich für jeden von uns war, dimmten wir das Licht, machten ruhige Musik an und die Gruppenteilnehmer „erkundeten einen neuen Planeten“, um sich mit den Masken vertraut zu machen. Wir stellten einige Emotionen dar und übten den Umgang mit der Maske. Außerdem griffen wir das Status-Spiel vom vorherigen Workshop auf – dieses Mal gab es vier Stufen, vom Rang des Königs bis zu dem des Dieners – dies wurde dann alles in einer Improvisationsszene zusammengestellt.
Als kleines Andenken an das Wochenende erhielten alle Teilnehmer eine Maske und jeder konnte seinen Namen in die Maske der Anderen schreiben, im Anschluss wurde der Abend durch Gruselgeschichten beendet.
Und so waren wir auch schon am letzten Tag des Wochenendes angekommen. Von allen Teilnehmern wurde schließlich noch eine Gruppenaufnahme mit den Masken gemacht und der Abschied nahte.
Das gesamte Wochenende spürte man ein gutes Betreuer-Teilnehmer-Verhältnis. Durch das gemeinschaftliche Theaterspielen fanden alle schnell eine Verbindung zueinander und waren durchgehend gemeinsam an Aktionen beteiligt, dabei entstand eine sehr angenehme Stimmung.
Gemeinsam mit unsere Susi erarbeiten wir als Nächstes eine Fotogalerie zu diesem Projekt.
Wir machen auf alle Fälle weiter!
Monique Kindermann aus dem Organisationsteam