Die dunkle Jahreszeit hat begonnen und die Tage werden spürbar kürzer. So geschah es, dass am 7. 11. hier bei uns im ASB-Hort in Hohnstein überall Gespenster, Geister, Hexen und andere unheimliche Gestalten umher huschten, denn wir feierten ein Gespensterfest. Schon Wochen vorher bastelten die Kinder Spinnennetze mit Spinnen zum Dekorieren. Bei einem gemütlichen Treff mit den Eltern sammelten wir Ideen für gruselige Überraschungen für die Kinder. Gemeinsam wuchs so die Vorfreude auf unser Gespensterfest. Dieses begann mit einer „Wanderung“ rund um Hohnstein, bei der am Wegrand schaurige Überraschungen auf die großen und kleinen Gespenster warteten. Ich schreibe bewusst Wanderung, denn auch wenn die Länge der Strecke bei Tageslicht eher die Bezeichnung Spaziergang verdient hätte, so kommt einem bei Dunkelheit und immer in der Erwartung auf ein schauriges Geräusch oder einer gruseligen Gestalt im Wald die Strecke vor wie eine lange Wanderung. Zum Glück kamen alle wohlbehalten zurück und konnten sich am fantastischen Buffet stärken, welches die Eltern liebevoll und mit viel Mühe gespenstisch hergerichtet hatten. Voller Mut machten sich die Kinder anschließend auf den Weg zum Gruselgang. Am Eingang stand die erste Mutprobe an, das Greifen in Fühlkisten in der Dunkelheit. Das verlangte einigen Kindern schon eine ganze Menge Überwindung und eine große Portion Mut ab, während andere Kinder in die Kisten griffen und den Inhalt schnell und sicher definierten. Nur bei den echten Mehlwürmern war es schwierig zu erkennen, was man da grad zwischen den Fingern hielt. Am Ende des Gruselganges leuchteten verlockend bunte Knicklichter, die die Belohnung für die Kinder waren, die den Gruselgang bezwungen hatten, aber um dort hin zu kommen, mussten die Kinder an einer Mumie vorbei, die richtig mit den Augen zwinkerte. Am Abend wurde die Mumie gemeinschaftlich ausgewickelt und dabei fiel einigen Kindern sichtlich ein Stein vom Herzen als sie erkannten, dass die Mumie ein Papa zweier Kinder unserer Hortgruppe war. Vielen Dank an dieser Stelle ihm, der 3 Stunden in dieser Lage verharrte. In der Turnhalle hatten die Kinder die Gelegenheit zu tanzen, sich an gespenstischen Spielen zu beteiligen oder einfach dem Treiben zuzusehen.