Am vergangenen Freitag fand im ASB-Mehrgenerationenhaus Neustadt in Sachsen erneut die Veranstaltung „Jugendpolitik am Grill“ statt. Zuvor wurde im Beisein zahlreicher Gäste die ASSKomm-Vereinbarung unterzeichnet. Neben dem Sächsischen Staatsminister des Innern, Armin Schuster, nahmen Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunalpolitik, Polizei sowie Bildungs- und Sozialeinrichtungen an der Veranstaltung teil. Mit der Teilnahme am Landesprogramm ASSKomm bekennt sich die Stadt Neustadt in Sachsen zu einer engen Zusammenarbeit für mehr Sicherheit, Prävention und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Im Anschluss hatten Jugendliche die Gelegenheit, mit den anwesenden Gästen direkt ins Gespräch zu kommen. Dabei wurden zahlreiche Themen angesprochen, die junge Menschen aktuell bewegen. So fragten die Jugendlichen unter anderem, was für die mentale Gesundheit von Schülerinnen und Schülern getan wird, wie die Mobilität junger Menschen im ländlichen Raum verbessert werden kann und welche Maßnahmen gegen Fake News, Internetkriminalität sowie Mobbing und Cybermobbing vorgesehen sind.
Großes Interesse bestand außerdem an der Frage, welche konkreten Auswirkungen ASSKomm auf das Leben junger Menschen in Neustadt haben wird und ob Jugendliche künftig eigene Projekte und Veranstaltungen mit Unterstützung erhalten können. Besonders spannend war auch die Frage an die Gesprächspartner, was sie sich wünschen würden, wenn sie heute selbst Jugendliche in Neustadt wären.
Die offene und ungezwungene Atmosphäre ermöglichte einen ehrlichen Austausch zwischen Jugendlichen, politischen Entscheidungsträgern und Fachkräften. „Jugendpolitik am Grill“ zeigte erneut, wie wichtig direkte Beteiligungsmöglichkeiten sind und dass die Anliegen junger Menschen in Neustadt gehört werden. Die Veranstaltung machte deutlich: Jugendbeteiligung lebt vom Dialog – und dieser Dialog funktioniert am besten auf Augenhöhe.