1. Spatenstich zum Bau eines ASB-Sozialzentrums in Stolpen
Ein langersehnter Wunsch geht für die Mitarbeiter der ASB-Sozialstation Stolpen demnächst in Erfüllung. Die Einrichtung platzt aktuell buchstäblich aus allen Nähten. Der letzte Umzug fand im Mai 2003 mit 16 Personen statt. Heute beschäftigt der ASB bereits 50 Mitarbeiter am Standort. Aufgrund der Bedarfslage in und um Stolpen steigt die Anzahl der benötigten Mitarbeiter in der ambulanten Pflege vermutlich weiterhin regelmäßig an. Außerdem gibt es im näheren Umfeld leider keine Möglichkeit, Patienten tagsüber bedarfsgerecht zu betreuen. Daher kann es vorkommen, dass Menschen aus Wehlen und Lohmen in die Tagepflege nach Neustadt in Sachsen gefahren werden müssen. Aus den besagten Gründen investiert der ASB Ortsverband NeustadtSachsen e.V. in ein neues Sozialzentrum in Stolpen. Dafür soll die ehemalige Turnhalle der Burgstadt, welche sich ein Haus oberhalb des jetzigen Gebäudes befindet, genutzt werden.
2017 erwarben Herr und Frau Böhmer, die bereits jetzt Vermieter der heutigen Unterkunft der Sozialstation sind, das denkmalgeschützte Haus. Ihnen war es wichtig, das ehrwürdige, historische Gebäude zu erhalten und sinnvoll zu nutzen. Gemeinsam mit Herrn Penther, Geschäftsführer des ASB Neustadt, wurden Pläne für den Umbau und die zukünftige Nutzung geschmiedet. Aus der ausgedienten Turnhalle soll im Jahr 2020 ein Sozialzentrum entstehen. In diesem sind eine Tagespflege mit insgesamt 15 Plätzen, neue Räumlichkeiten für die Sozialstation sowie drei behindertengerechte barrierefreie Wohnungen im Obergeschoss des Hauses geplant. Der erste Spatenstich erfolgte am 09. Mai 2019 im feierlichen Rahmen durch Herrn Penther und Frau Böhmer. Zahlreiche Gäste, wie zum Beispiel Herr Bürgermeister Uwe Steglich und der Landtagsabgeordnete, Herr Jens Michel, wohnten der Veranstaltung bei.
Mit dem Vorhaben erfüllen die Bauherren die Kriterien für LEADER-Projekte und dürfen sich über einen entsprechenden finanziellen Zuschuss freuen. Dank des Ausbaus der sozialen Infrastruktur im ländlichen Raum, können zahlreiche neue Arbeitsplätze für die Region geschaffen und somit zukünftig gezielter auf die Bedürfnisse der älteren Generation eingegangen werden.