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Von wegen trister Herbst
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Abteilung: Mehrgenerationenhaus vom: 03.11.2020
Das ASB Mehrgenerationenhaus Sächsische Schweiz bringt Farbe in die trübe Jahreszeit. Auch in diesen Herbstferien vom 19.10.-30.10.2020 konnten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Herbstferienprogramms im Mehrgenerationenhaus ein buntes Angebot genießen.So gab es in der ersten Ferienwoche jeden Tag eine neue Aktion, für die sich die Kinder anmelden konnten.Von einer kleinen MGH Kirmes mit Kinderschminken, Dosenwerfen, Zuckerwatte und Waffelbacken angefangen bis hin zu einer Greifvogelshow mit beeindruckenden Schleiereulen, Falken und Bussarden Spiel, Spaß spannende Abenteuer waren garantiert. Kreative Köpfe konnten sich am Donnerstag mit Gabriele Forker vom Verein Sächsische Landfrauen e.V. austoben. Zunächst kochten die Kinder gemeinsam eine frische Tomatensuppe, mit selbst hergestellten Croutons und einem Thymian-Käse-Schinkentoast. Während des Schneidens der Zutaten gab es von Frau Forker noch eine kleine Kräuterschule an die kleinen Köche. Auch ein köstlicher Apfelkuchen wurde an diesem Tag gebacken. Das besondere hierbei war, dass das Kochen nach draußen verlegt wurde. Unter freiem Himmel schnibbelten und kochten die Kinder an mobilen Herdplatten an der frischen Luft. Im Anschluss bastelten die Kinder einen kleinen, dekorativen Herbstdrachen aus Stroh und weiteren Naturmaterialien. In der zweiten Ferienwoche fand das Ungerhütten-Waldabenteuer statt und nun liegen auch diese drei erlebnisreichen Tage auf und um die Ungerhütte hinter uns. Begonnen hat die zweite Ferienwoche am ASB Mehrgenerationenhaus, wo zunächst mit den Kindern und Jugendlichen zusammen organisatorische Rahmenpunkte erörtert wurden. Hierbei legten wir Regeln fest, die insbesondere den Umgang miteinander und das Verhalten in der Natur klären sollten. Nachdem in Kleingruppen letzte Einkäufe für die geplanten Mahlzeiten am Lagerfeuer getätigt wurden, starteten wir gut gerüstet die Wanderung zum Unger. Team- und Kennlernspiele begleiteten unseren Weg über den Aussichtspunkt Elsas Ruh. Nach unserer Ankunft wollte sich ein Teil der Gruppe einen Überblick über die Region verschaffen und bestieg den Aussichtsturm. Der andere Teil verweilte an der Ungerhütte, um den Kesselgulasch zum Abendessen vorbereiten zu können.Steinzeitlich und hitzig wurde es am Dienstag. Begleitet von einem Experten für steinzeitliche Praktiken in der Natur erkundeten wir den umliegenden Wald nach Essbarem und verwertbarem Material zur Entfachung eines Feuers und als Hilfsmittel zum Bauen von Werkzeug. So sammelten wir Harz zur Zubereitung eines Klebers für unsere Steinzeitmesser, Fichtennadeln zur Zubereitung eines Tees, Brombeerranken zur Herstellung von Schnüren und Zunder zum späteren Entfachen unseres Feuers. Zum Entfachen des Feuers mussten wortwörtlich alle an einem Strang ziehen, um gemeinsam über Reibung ein Glutnest zu entzünden. Das Feuer wurde natürlich auch gleich zur Zubereitung des Mittagessens genutzt. Wir grillten Bratwürste auf einem selbst hergestellten Einweggrill aus Holz, machten Stockbrot und aßen Buchweizenfladen, zu denen der Weizen im Voraus mit der Hilfe von Steinen gemahlen und der fertige Teig in einem Tiegel über dem Feuer gebraten wurde. Anschließend ging es mit dem Bau einer Trage zum Transport von Verletzten weiter. Auf den Spuren unserer Vorfahren zu wandeln begeisterte die Teilnehmer sehr und die Zeit verging wie im Fluge. Zeit und Energie für eine gruselige Nachtwanderung war am Abend dann aber wieder vorhanden und so haben wir den nächtlichen Geräuschen des Waldes gelauscht und unseren Mut erprobt.Nach einer Auswertungsrunde bei leckerem Frühstück hieß es langsam Abschied nehmen und die Wanderung zurück anzutreten. Die Reise in die Vergangenheit war für alle Teilnehmer bereichernd und hat viel Spaß gemacht.
 
 
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