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Von den Kräften der Natur
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Abteilung: Kita Schlumpfenland vom: 23.10.2020
Tag täglich gehen wir durch die Natur, laufen über das Gras, hören das Rascheln der Blätter im Wind, hören das Zwitschern der Vögel, Wer aber nimmt sich die Zeit, die Natur bewusst wahrzunehmen? Wer weiß, welches Kraut man essen kann oder welche Pflanze giftig ist? Wir haben festgestellt, dass wir große Wissenslücken haben und viele Fragen nicht beantworten können. In der ersten Woche der Herbstferien nahmen wir uns die Zeit, um einmal innezuhalten, die Natur zu beobachten und sie zu erschmecken. Wir zeichneten Blüten, Blätter, Zweige und Früchte mit Blei- und Buntstiften. Dabei achteten wir auf kleine Details, ob etwa der Rand eines Blattes gezackt oder glatt ist, ob die Zweige Dornen haben und so weiter. Besonders gespannt waren wir auf die selbstzubereiteten Speisen und Getränke (Kräuterlimonade und Kräutersalz). Lecker! Auch Kastanien probierten wir. Ihr meint, die dürfe man nicht essen?! Da habt ihr nur zum Teil Recht. Die Rosskastanien, die wir im Herbst so gern sammeln, um damit zu spielen und lustige Figuren zu basteln, sind giftig. Sie gehören zu den Seifenbaumgewächsen. Tatsächlich kann man aus den Früchten ein Waschmittel für Kleidung herstellen vier kleingeschnittene Kastanien, ein halber Liter Wasser, etwas Apfelessig, drei Topfen Lavendelöl gut schütteln, Kastanienstücke entfernen, fertig. Frau Ringel, die Kräuterpädagogin, beteuerte, dass die Wäsche auch wirklich sauber würde. Sie hat es selber ausprobiert. Nur mit der weißen Wäsche muss man aufpassen, da sollten die Kastanien vorher geschält werden. Frau Ringel brachte uns auch Kastanien zum Essen mit. Allerdings ist die Edelkastanie nicht mit der Rosskastanie verwandt. Erstere gehört zur Familie der Buchengewächse. Die alten Römer brachten sie einst über die Alpen (Die Rosskastanie wurde übrigens erst im 16. Jahrhundert, u.a. als Pferdefutter, nach Mitteleuropa eingeführt). Vor allem dort, wo Getreide nur schlecht wuchs, nutzte man Esskastanien als Nahrungsquelle. Die Bewohner der Bergregionen machten daraus Mehl, Suppe, Brei und vieles mehr. Diese Kastanie ist sehr nahrhaft, sättigend und etwas süßlich. Uns überzeugte sie nur zum Teil. Ein Kind meinte sogar Die armen Leute, die so etwas essen mussten. Wir hielten uns lieber an die Walnüsse. Es machte großen Spaß, sie zu knacken und zu verkosten. Gesund sind sie außerdem. Mit nur fünf Walnüssen am Tag kann man sein Gedächtnis verbessern. Das sagte zumindest die Kräuterpädagogin. Den Beweis müssen wir noch antreten vielleicht vor der nächsten Mathearbeit?! Vielen Dank an Frau Ringel für den sehr interessanten Vormittag. Den Beweis, dass man mit Hilfe der Natur entspannen kann, treten wir demnächst an. Nämlich dann, wenn wir unser selbstgemachtes Lavendel-Badesalz ausprobieren. Die Natur steckt voller Kräfte, die wir für unsere Gesundheit, zur Entspannung und zur Ernährung nutzen können. Vieles ist uns unbekannt. Das lässt Raum für Erkundungen und jede Menge Experimente.Die Naturforscher aus Langenwolmsdorf
 
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